Christa Andai

Mental Load und Überlastung

«Eigentlich ist alles gut.»

Irgendwann sagst du den Satz nur noch, damit niemand mehr nachfragt.

Vier Monate Be­gleitung für Frauen, bei denen beruflich und privat alles zusammenläuft.

Dreissig Minuten, in denen es einmal nur um dich geht.

Das kennst du


Ich mach das schon

Du sitzt in einem Meeting und denkst plötzlich daran, dass du noch die Fahr­stunde deiner Tochter verschieben musst.

Gleichzeitig behältst du im Hinter­kopf, wann das Rezept deiner Mutter ausläuft.

Und nach einem harten Business-Tag ist der erste Gedanke, was dich daheim alles noch erwartet.

Wenn dich jemand fragt, wie du das alles schaffst, sagst du: «Irgendwie geht’s schon. Muss.»

Christa Andai am Schreibtisch

Es ist zu viel. Und es hört nicht auf.

Ein Mandat, ein Abschluss, ein Quartal hat ein Ende. Das hier hat keines.

Alles läuft immer nebenher. Während dir jemand etwas erzählt, während du zuhörst, während du schlafen solltest. Ein Gedanke taucht auf, eine Aufgabe, und bevor sie erledigt ist, kommt schon die nächste dazwischen.

Dein Mann fragt, was er tun kann. Und die Frage selbst ist schon wieder Arbeit.

Dazu kommt, was du nebenbei auffängst. Dein Vater, der einsam ist. Der Sohn, der schweigt. Die Freundin, der es schlecht geht. Und irgendwann wird all das aufzufangen auch zu deiner Aufgabe.

Und plötzlich realisierst du, in welchem Ton du mit den Menschen sprichst, die du am meisten liebst. Im Befehlston, hart, ungeduldig. Und du erschrickst über dich selbst.

Von aussen sieht alles nach einem gelungenen Leben aus.

Du behältst alles für dich. Deine Bedenken, deine Nöte, deine Ängste. Darüber zu sprechen wäre ein weiteres, anstrengendes To-Do.

Ich habe das jahrelang so gemacht. Ich hatte scheinbar alles im Griff, und ich habe nicht bemerkt, dass ich in meinem eigenen Leben nicht mehr vorkam. Ich dachte, ich müsste mich einfach besser organisieren.

«Wenn ich es nicht mache, macht es niemand.»

Der Satz stimmt. Du sagst ihn nur schon viel länger, als du denkst.

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Über mich


Woher ich das weiss

Christa Andai

Ich bin Christa Andai, und angefangen habe ich mit Hunden. Genauer mit Problem­hunden, weil mich die schwierigen Fälle interessiert haben. Sehr schnell war klar, dass ich am falschen Ende der Leine arbeitete. Also habe ich mich in lösungsorientierter Kurzzeit­therapie ausbilden lassen. Das ist fünfundzwanzig Jahre her, und seither arbeite ich mit Menschen.

wolfwhisper, der erste getreidefreie Online­shop für Hunde und Katzen im DACH-Raum, war mein Herzens­unter­nehmen. Meine Kundinnen hatten Tiere mit Allergien und chronischen Krankheiten, und was sie dabei getragen haben, war oft so viel mehr als die Futtersäcke. Mental-Load-Be­gleitung war neben der Geschäfts­führung in den Beratungen an der Tagesordnung. Damals hiess es nur nicht so. Verkauft habe ich meine Firma nach zehn Jahren.

Was ich lange nicht gesehen habe, ist die Ebene, die mich angetrieben hat. Sie hat entschieden, wie viel ich arbeite und was ich alles übernehme. Und sie war selten zufrieden.

Gleichzeitig war ich für alles zuständig. Für die Firma, für zuhause, für die Stimmung im Raum, für die hundert Dinge, an die sonst niemand dachte. Ich habe das jahrelang gemacht, bis mein Mental Load nicht mehr wegzudrücken war und meine Seele mit Panik­attacken reagierte.

Meine Ehe hat darunter gelitten. Wir standen mehr als einmal kurz vor der Scheidung.

Irgendwann habe ich meine Listen nicht mehr optimiert, sondern gefragt, warum eigentlich ich für all das zuständig war.

Das hat meine grösste Ver­änderung angestossen. Und dadurch wurde auch zwischen meinem Mann und mir etwas möglich, das jahrelang keinen Platz gehabt hatte. Wir haben diese Chance noch bekommen, bevor er gestorben ist.

Heute bin ich davon überzeugt, dass alles genau so kommen musste. Ohne das wäre ich nicht die Frau, die ich heute bin. Meine Ausdauer war das Beste, was ich hatte, und sie arbeitete gegen mich. Heute begleite ich Frauen, die im Mental Load versinken und es leid sind, Dinge zu tun, die sie danach bereuen.

Frauen, die aus den Mustern hinter ihrer Überlastung herauswachsen möchten und es bis jetzt nicht dauerhaft geschafft haben.

Meine Säulen

Unternehmerisch
Zehn Jahre 7-stellige Unter­nehmerin.
Strukturell
Jahrelange berufliche Tätigkeit in Admini­stration, Struktur und Ordnung.
Therapeutisch
Lösungsorientierte Kurzzeit­therapie, mehrjährige Ausbildung. Seit fünfundzwanzig Jahren arbeite ich so mit Menschen.
Spirituell
Spiritual Life Coach by Laura Malina Seiler.
Konstant
Laufende Weiter­bildung in Persönlich­keits­entwicklung und in der Forschung zu Mental Load und anderen psychologischen Themen.
Gesellig
Ein gedeckter Tisch, geliebte Menschen daran, ein Gespräch, das in die Tiefe geht. Das ist meine Kraftquelle.
Wurzeln
Ungarische Wurzeln, mit allem, was dazugehört. Das Tempera­ment, die Melan­cholie und das Wilde.
Lebenshungrig
Ich habe mehr vor, als in ein Leben passt.
Christa Andai mit offenen Armen im Abendlicht

So arbeite ich


Von innen nach aussen

Ich zeige dir, wie ich von «ich muss mich einfach besser organisieren» zu «ich komme in meinem eigenen Leben wieder vor» gekommen bin. Und was es bei dir dafür braucht, auch wenn um dich herum zuerst niemand etwas ändert.

Du hast das alles schon probiert. Und du weisst, wie sich das anfühlt, wenn es eine Zeit lang hält und du dich dann in einem Moment ertappst, in dem du wieder ganz die Alte bist. Und du weisst auch, was du in diesem Moment über dich denkst.

In dir steht längst fest, dass du zuständig bist, und dieser Satz ist älter als jede Liste, die du dagegen aufgestellt hast.

Mit der Inside-Out-Methode siehst du, woher er kommt und wozu er einmal richtig und wichtig war, und kannst zum ersten Mal wirklich wählen. Und was du von da an entscheidest, hält, weil du es nicht mehr gegen dich selbst durchsetzen musst.

Und dann beginnst du zu beobachten, wie sich Woche für Woche etwas verschiebt, an ganz gewöhnlichen Tagen, in Momenten, in denen du früher automatisch übernommen hättest, ohne dass du dich zu irgendetwas antreiben musst.

Ich verspreche dir nichts Leichtes. Du wirst Dinge über dich erfahren, die dir nicht gefallen, du wirst Aufgaben liegen lassen, während in dir alles danach schreit, sie doch noch selbst zu erledigen, und du wirst zusehen, wie es trotzdem nicht zusammen­bricht.

Weiterzumachen wie bisher ist auch nicht leichter. Es fühlt sich nur gewohnter an.

Alter Olivenhain mit einem Weg dazwischen

Und auf einmal …

fällt mir in der Sitzung die Lösung ein, während die anderen noch das Problem beschreiben. Und ich erinnere mich, wozu ich eigentlich fähig bin.

sage ich Nein und halte, was danach kommt.

fragt jemand, wie ich das alles schaffe, und ich sage zum ersten Mal, wie es mir wirklich geht. Und wie leicht mir das über die Lippen geht, überrascht mich selbst.

liege ich neben meinem Mann, und wir sind uns nah wie schon lange nicht mehr.

erzählt mir mein Gegenüber etwas, und ich bin bis zum Ende ganz da.

habe ich freie Zeit und nehme sie mir für genau das, was ich brauche.

merke ich mitten am Tag, dass ich gerade unbe­schwert lache.

ist wieder Platz für etwas, das grösser ist als der nächste Tag.

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Angebote


Was passt zu dir?

Inside-Out-Methode · in der Gruppe

Raus aus dem Autopiloten

Sechzehn Wochen, in denen ich dich in einer kleinen Gruppe von Frauen begleite, die all das kennen, was dich bewegt, und denen du nichts erklären musst. Was du allein nicht siehst, zeigen dir die anderen. Und was keine von euch allein schafft, schaffen wir zusammen.

Inside-Out-Methode · 1:1

Unter vier Augen

Dasselbe Programm, ganz für dich allein. Du darfst echt sein, ungeschönt, mit dem, was gerade da ist. Und ich komme mit dir dorthin, wo du allein nicht hinschaust.

Für was jetzt die richtige Zeit ist findest du nicht auf dieser Seite heraus, sondern in einem Gespräch mit mir. Eine halbe Stunde, in der du im Zentrum stehst.

Stimmen


Wie es ist, mit mir zu arbeiten

«Ich hatte vor jeder Stunde Bammel. Und jedes Mal hast du mich da rausgeholt, ohne mich je spüren zu lassen, dass ich etwas falsch mache. Ich habe verstanden, dass ich nicht falsch bin. Der Einstieg war sehr ruhig. Sonst wäre ich ausgestiegen, weil das Thema mich emotional so unter Druck setzt.»
Nathalie
«Bei allen anderen Angeboten war ich unsicher, ob ich mich mit meinem Fall überhaupt melden darf. Bei dir habe ich mich vom ersten Moment an aufgehoben gefühlt, und zum ersten Mal musste ich mich für nichts schämen.»
Anna Lena
«Empathisch, respektvoll, gleichbleibend zugewandt. Und sie nimmt den Druck heraus, den ich mir jahrelang selbst gemacht habe.»
Hella
Christa Andai

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